Fassi hat geschrieben:Jochen, Du klammerst in Deiner Berechnung der komplette Bergekette für das Gras aus. Da entstehen Kosten für einen Trecker, Mähwerk, Schwader, Ladewagen und Verteilwagen. Sowie Lohnkosten für denjenigen der die zusätzliche Arbeit verrichtet. Das sind alles Kosten, die bei normaler Mast nicht entstehen. Abgesehen von evtl. höheren Reinigungsaufwand, weil Gras, welches zwischen die Spalten fällt, die Güllekanäle verstopft. Und von der zusätzlichen Risikoquelle der Krankheitseinschleppung des frischen Grases mal ganz zu schweigen.
Wer sagt denn dass ein Mastbetrieb das Grünfutter/Silage selber produzieren muß? Wenn das Zeugs klein genug gehäckselt ist verstopft da auch kaum etwas. Der potenziellen Krankheitseinschleppung steht der Effekt von natürlichen Vitaminen gegenüber. Kühe werde ja auch so gefüttert und fallen nicht tot um. Es kommt auf den Saldo an. Ausserdem habe ich nicht behauptet dass es kostenneutral ist sondern gehe von 10% Mehrkosten aus die mit entsprechenden Marketing locker reingeholt werden können. Das Zauberwort zum Verständnis heißt: Gesamtrechnung!

