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Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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1586 Beiträge • Seite 47 von 106 • 1 ... 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50 ... 106
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Bonifaz » Do Jan 09, 2020 19:51

Isarland hat geschrieben:Verteidigt nur immer die Schlamper....habts schon recht. Niemand auf dieser Welt hat den zu 500 Kühen getrieben.....nur reine Gier.....und Gier frißt Hirn.


So ist es.

Schaut euch mal das Luftbild an. GoogleMaps oder die Bayern auf IBalis

500 Kühe auf dieser Hofstelle..... mehr sog i net.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Hosenträger » Do Jan 09, 2020 19:58

Isarland hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Das stimmt exakt so wie das von T 5060 und Hosenträger beschrieben wurde.
Die Politik wollte immer bilige Lebensmittel also war ständiges Wachstum angesagt damit das Essen billig bleibt.
Als Drohung wurde vom Schlachthof oder Molkerei mit günstigen Agrarimporten aus dem Ausland gedroht.
Nun wird der schwarze Peter dem Landwirt zugeschoben und das erzwungene Wachstum kritisiert weil die Kontrolle und Versorgung der vielen Tiere verloren gegangen wäre.
Ist doch kein Wunder das bei 500 Kühen und den hohen Milchleistungen pro Kuh immer was los ist da finde ich bei 500 Kühen immer mehere Kühe oder Kälber die nicht fit sind und es findet sich immer ein Verstoß gege die tausend Gesetze auf einem Betrieb.
Teure und gut ausgebildete Arbeitskräfte wie in der Industrie bezahlt werden kann sich ein Betrieb bei den Preisen nicht leisten.
Da müssen sich Verbraucher und Politik an die Nase fassen. Die Politik hat doch die Milchquote abgeschafft wegen dem offenen Weltmarkt und das Wachstum auf diese Weise zusätzlich angekurbelt und befürwortet.

Verteidigt nur immer die Schlamper....habts schon recht. Niemand auf dieser Welt hat den zu 500 Kühen getrieben.....nur reine Gier.....und Gier frißt Hirn.

Also wenn es "nur" um Schlamperei geht verteidige ich gerne. a) ist es doch jeden selbst überlassen wie er/sie leben möchte! b) soll jeder erst den Balken aus seinen eigenen Auge ziehen, bevor er/sie des anderen Splitter im deren Auge kümmert.
Nun da hast du wohl wenig Kontakt mit Abgängern der landwirtschaftlichen Berufsschule/Winterschule/Meisterschule. Die sind wie unter Drogen auf Wachstum getrimmt, als würde das Seelenheil davon abhängen. Wieviel Zwietracht und Streit da in den Familien dadurch verursacht wird, möchte ich lieber nicht öffentlich ausbreiten! :(
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Isarland » Do Jan 09, 2020 20:17

Hosenträger hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Das stimmt exakt so wie das von T 5060 und Hosenträger beschrieben wurde.
Die Politik wollte immer bilige Lebensmittel also war ständiges Wachstum angesagt damit das Essen billig bleibt.
Als Drohung wurde vom Schlachthof oder Molkerei mit günstigen Agrarimporten aus dem Ausland gedroht.
Nun wird der schwarze Peter dem Landwirt zugeschoben und das erzwungene Wachstum kritisiert weil die Kontrolle und Versorgung der vielen Tiere verloren gegangen wäre.
Ist doch kein Wunder das bei 500 Kühen und den hohen Milchleistungen pro Kuh immer was los ist da finde ich bei 500 Kühen immer mehere Kühe oder Kälber die nicht fit sind und es findet sich immer ein Verstoß gege die tausend Gesetze auf einem Betrieb.
Teure und gut ausgebildete Arbeitskräfte wie in der Industrie bezahlt werden kann sich ein Betrieb bei den Preisen nicht leisten.
Da müssen sich Verbraucher und Politik an die Nase fassen. Die Politik hat doch die Milchquote abgeschafft wegen dem offenen Weltmarkt und das Wachstum auf diese Weise zusätzlich angekurbelt und befürwortet.

Verteidigt nur immer die Schlamper....habts schon recht. Niemand auf dieser Welt hat den zu 500 Kühen getrieben.....nur reine Gier.....und Gier frißt Hirn.

Also wenn es "nur" um Schlamperei geht verteidige ich gerne. a) ist es doch jeden selbst überlassen wie er/sie leben möchte! b) soll jeder erst den Balken aus seinen eigenen Auge ziehen, bevor er/sie des anderen Splitter im deren Auge kümmert.
Nun da hast du wohl wenig Kontakt mit Abgängern der landwirtschaftlichen Berufsschule/Winterschule/Meisterschule. Die sind wie unter Drogen auf Wachstum getrimmt, als würde das Seelenheil davon abhängen. Wieviel Zwietracht und Streit da in den Familien dadurch verursacht wird, möchte ich lieber nicht öffentlich ausbreiten! :(


Durch Schlamperei entstehen Klauenprobleme, Verdreckung bis zu den Ohren, Euterprobleme, alles zu95% Schlamperei.
Und das verteidigst du? n8 Mein jun. hat auch diese Schullaufbahn durchgemacht. Jedoch unter der Wachstumsdroge steht der nicht. Logisch, dass es bei uns ein paar so blöde gibt, die pachten auf Deibel komm raus. Das Wachstum in Kühe ist hier vorbei. Wir sind die einzigen Melker im Umkreis von 7km. Aber...erst wird das Vieh versorgt, dann wir selber.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Do Jan 09, 2020 20:47

T5060 hat geschrieben:
Störungen des Gehapparats bis 33 % des Bestands sind ok,
bis 60 % des Bestands schon bedenklich,
ab 60 % kann man schon von einem Tierschutzverstoß sprechen



Ist das deine persönliche Sicht?
Hier ist, wenn bei einer Kontrolle mehr als 30% der Milchkühe mit Lahmheit auffallen, der "Hoftierarzt" schon mit im Boot. Er hat, wenn sich ihm der Eindruck aufdrängt, dass mehr als jede 3. Kuh "Störungen des Gehapparats" aufweist, den Tierhalter auf das Problem hinzuweisen. Die Schriftform hält ihn, im Falle eines Falles, den Rücken frei. Wenn der Tierhalter nicht zeitnah und angemessen reagiert, erfolgt eine Meldung an den Amts-Vet. Die veranlassen dann, nachdem der Tierhalter noch einmal eine Möglichkeit zur Behebung des Problems bekommen und nicht genutzt hat, einen Klauenpflegedienst, der unter Aufsicht eines Veterinärs sich der Problemfälle annimmt. Die Nachkontrolle findet eine Woche später statt. Es ist wohl ganz klar, dass der Tierhalter die Kosten zu tragen hat. Ich finde diese Vorgehensweise völlig korrekt!
Wenn die von dir genannten Werte deine Einstellung zur Tiergesundheit ist und sie die Gesundheit deiner Milchkühe beschreiben, solltest du die Tierhaltung drangeben!
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Isarland » Do Jan 09, 2020 20:50

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Störungen des Gehapparats bis 33 % des Bestands sind ok,
bis 60 % des Bestands schon bedenklich,
ab 60 % kann man schon von einem Tierschutzverstoß sprechen



Ist das deine persönliche Sicht?
Hier ist, wenn bei einer Kontrolle mehr als 30% der Milchkühe mit Lahmheit auffallen, der "Hoftierarzt" schon mit im Boot. Er hat, wenn sich ihm der Eindruck aufdrängt, dass mehr als jede 3. Kuh "Störungen des Gehapparats" aufweist, den Tierhalter auf das Problem hinzuweisen. Die Schriftform hält ihn, im Falle eines Falles, den Rücken frei. Wenn der Tierhalter nicht zeitnah und angemessen reagiert, erfolgt eine Meldung an den Amts-Vet. Die veranlassen dann, nachdem der Tierhalter noch einmal eine Möglichkeit zur Behebung des Problems bekommen und nicht genutzt hat, einen Klauenpflegedienst, der unter Aufsicht eines Veterinärs sich der Problemfälle annimmt. Die Nachkontrolle findet eine Woche später statt. Es ist wohl ganz klar, dass der Tierhalter die Kosten zu tragen hat. Ich finde diese Vorgehensweise völlig korrekt!
Wenn die von dir genannten Werte deine Einstellung zur Tiergesundheit ist und sie die Gesundheit deiner Milchkühe beschreiben, solltest du die Tierhaltung drangeben!

Ich könnte nicht mehr schlafen, wenn bei mir 20 Kühe lahmen würden.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Lonar » Do Jan 09, 2020 21:18

Also ich sehe das wie DWEWT 30% ist schon hart. Kommt natürlich auch auf das Auge des Melkers an, ich bin eher sehr kritisch ist ja auch mein Geld und auch meine Zeit wenn man die dann immer in den Melkstand holen muss. Remontierung ist dann auch schnell hoch, zack fehlt wieder Geld und Zeit weil Färsen sind nicht umsonst und anmelken dauert auch.
Mir graut es auch vor den Storys der Klauenpfleger, was da noch so los ist bei einigen.
Das nicht 100% der Herde ausm Bilderbuch kommt sollte allen klar sein, aber die Tickeltanten muss man halt bei Zeiten behandeln, sonst wird das nichts ausser ne ABM
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Do Jan 09, 2020 21:42

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Störungen des Gehapparats bis 33 % des Bestands sind ok,
bis 60 % des Bestands schon bedenklich,
ab 60 % kann man schon von einem Tierschutzverstoß sprechen



Ist das deine persönliche Sicht?
Hier ist, wenn bei einer Kontrolle mehr als 30% der Milchkühe mit Lahmheit auffallen, der "Hoftierarzt" schon mit im Boot. Er hat, wenn sich ihm der Eindruck aufdrängt, dass mehr als jede 3. Kuh "Störungen des Gehapparats" aufweist, den Tierhalter auf das Problem hinzuweisen. Die Schriftform hält ihn, im Falle eines Falles, den Rücken frei. Wenn der Tierhalter nicht zeitnah und angemessen reagiert, erfolgt eine Meldung an den Amts-Vet. Die veranlassen dann, nachdem der Tierhalter noch einmal eine Möglichkeit zur Behebung des Problems bekommen und nicht genutzt hat, einen Klauenpflegedienst, der unter Aufsicht eines Veterinärs sich der Problemfälle annimmt. Die Nachkontrolle findet eine Woche später statt. Es ist wohl ganz klar, dass der Tierhalter die Kosten zu tragen hat. Ich finde diese Vorgehensweise völlig korrekt!
Wenn die von dir genannten Werte deine Einstellung zur Tiergesundheit ist und sie die Gesundheit deiner Milchkühe beschreiben, solltest du die Tierhaltung drangeben!


Das das meine persönliche Sicht sein soll, habe ich nicht geschrieben. Meine persönliche Sicht ist, wenn eine AUA hat wird sie gleich separiert und behandelt, dafür haben wir uns extra ein Selektionstor eingebaut und auch nur im Fressbereich Spaltenboden. Aber wir kennen das Problem "Mortellaro", weniger ein Problem bei Fleck + Braunvieh oder bei Mutterkühen. Ja und die von mir genannte Einstufung stammt einer "zuständigen Landesstelle", die ein Mitarbeiter einer anderen "zuständigen ausserhessischen Landesstelle" mitteilte. Also wir halten fest : Klauenprobleme sind gar nicht so selten und gar nicht so einfach zu handhaben. ... weiter stellen wir fest : DWEWT ist unfähig sachlich zu argumentieren und wird bei der kleinsten Kleinigkeit stets persönlich, schade ....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon clemi » Do Jan 09, 2020 21:55

moinsen,

das ist ja das elend.....warum müssen das 500kühe und mehr sein?....nur sein wir doch mal ehrlich...da geht die reise hin so wie es jetzt läuft....bei 5 millonen liter agelieferter milch und 3 cent nachvergütung nach mengenstaffel der molkerei könnt ihr euch das selber mal ausrechnen...

der 40 kuh betrieb mit 400000 liter bekommt bei 0,3 cent nachvergütung nach menegenstaffel doch wirklich nicht mehr alsn trinkgeld....

aber giftet euch mal nicht so an....nobody is perfect!
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon 304 » Do Jan 09, 2020 22:03

Hosenträger hat geschrieben:Nun da hast du wohl wenig Kontakt mit Abgängern der landwirtschaftlichen Berufsschule/Winterschule/Meisterschule. Die sind wie unter Drogen auf Wachstum getrimmt, als würde das Seelenheil davon abhängen.

Da redest du wohl nur mit den wenigen Größenwahnsinnigen des jeweiligen Jahrgangs.
Die Stimmung in den Schulen ist angesichts der aktuellen politischen Situation und unserem Stand in der Gesellschaft derzeit unter aller S**
Bei den weiterführenden Schulen muss die Anmeldung mittlerweile bereits bis Februar/März erfolgen, damit festgestellt werden kann, ob sich überhaupt genügend Bewerber für einen Jahrgang finden.
Von Wachstum redet da keiner mehr. Den eigenen Betrieb zu optimieren und sich nach Möglichkeit die Arbeit zu erleichtern, steht agesichts der unsicheren Zukunft derzeit im Vordergrund.
Dass es zwischen den Generationen mal Streit gibt ist aber ganz normal. Es hat sich in den letzten 20 Jahren, bzw. eig. sogar schon im letzten Jahr dermaßen viel verändert, dass da völlig unterschiedliche Welten/Vorstellungen aufeinander treffen.

Isarland hat geschrieben:Ich könnte nicht mehr schlafen, wenn bei mir 20 Kühe lahmen würden.

Kommt darauf an, über welche Betriebsgröße wir reden und wie wir das definieren.
Tierschützer und so mancher praxisfremder Veterinär haben da sicherlich manchmal andere Vorstellungen.


@T5060: Mal abgesehen von Mortellaro würde ich bei hohen zweistelligen Prozenten mal auf Ursachensuche gehen. Da muss es definitiv noch andere Ursachen in der Fütterung oder Stallung (z.b. zu glatte Spaltenböden) geben.
So schlampig kann doch ein Betrieb der Gewinn erwirtschaften will doch gar nicht arbeiten.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Do Jan 09, 2020 22:06

clemi hat geschrieben:
der 40 kuh betrieb mit 400000 liter bekommt bei 0,3 cent nachvergütung nach menegenstaffel doch wirklich nicht mehr alsn trinkgeld....

aber giftet euch mal nicht so an....nobody is perfect!


Sag ich ja, dass sind Leute wie DWEWT, die auf Statussymbole wie Rittergüter und Schlüter-Traktoren abfahren,
die die deutsche Landwirtschaft in den Dreck gefahren haben. Nur gut das es mittlerweile Profs wie Bahrs und Rahbauer gibt,
die gegen diesen ganzen Kolchosen und Rittergutswahnsinn der 60ziger und 70ziger Jahre angehen mit ihrer Aufteilung nach Herrn - und Untermenschen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Do Jan 09, 2020 22:19

304 hat geschrieben:@T5060: Mal abgesehen von Mortellaro würde ich bei hohen zweistelligen Prozenten mal auf Ursachensuche gehen. Da muss es definitiv noch andere Ursachen in der Fütterung oder Stallung (z.b. zu glatte Spaltenböden) geben.So schlampig kann doch ein Betrieb der Gewinn erwirtschaften will doch gar nicht arbeiten.


Lass die Einstufung mal so stehen, dass spart einiges an Ärger. Ich glaube Echem hatte da mal auf den Höfen durchgezählt und man merkt es ja dann bei den Abgangsraten und Laktationsanzahlen.
Das Dilemma ist ja wohl, dass wir seit über 40 Jahren keinen höheren Milchpreis bekommen und die Landwirte nur durchgehalten, weil sie die Leistung zu Lasten des Tier- und Bauernwohl steigern mussten.
Die Schuld können wir Landwirte an diesem Chaos in den Ställen locker an den LEH und die so selbstgerechten Molkereien weiterreichen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Lonar » Do Jan 09, 2020 22:27

clemi hat geschrieben:moinsen,

das ist ja das elend.....warum müssen das 500kühe und mehr sein?....nur sein wir doch mal ehrlich...da geht die reise hin so wie es jetzt läuft....bei 5 millonen liter agelieferter milch und 3 cent nachvergütung nach mengenstaffel der molkerei könnt ihr euch das selber mal ausrechnen...

der 40 kuh betrieb mit 400000 liter bekommt bei 0,3 cent nachvergütung nach menegenstaffel doch wirklich nicht mehr alsn trinkgeld....

aber giftet euch mal nicht so an....nobody is perfect!

Ja clemi aber 50 Kühe mal 1500€ bringt das gleiche wie 500 Kühe mal 150€. Mit Fremd Ak, Abschreibungen Zins und schlechter Leistung kann man das durchaus schnell hinbekommen Geld zu verbrennen, da sind 3ct Peanuts.
3ct gibts mometan doch auch ohne Arbeit wenn man vom Dmk nach Ammerland wechselt ;-)
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Lonar » Do Jan 09, 2020 22:34

T5060 hat geschrieben:
304 hat geschrieben:@T5060: Mal abgesehen von Mortellaro würde ich bei hohen zweistelligen Prozenten mal auf Ursachensuche gehen. Da muss es definitiv noch andere Ursachen in der Fütterung oder Stallung (z.b. zu glatte Spaltenböden) geben.So schlampig kann doch ein Betrieb der Gewinn erwirtschaften will doch gar nicht arbeiten.


Lass die Einstufung mal so stehen, dass spart einiges an Ärger. Ich glaube Echem hatte da mal auf den Höfen durchgezählt und man merkt es ja dann bei den Abgangsraten und Laktationsanzahlen.
Das Dilemma ist ja wohl, dass wir seit über 40 Jahren keinen höheren Milchpreis bekommen und die Landwirte nur durchgehalten, weil sie die Leistung zu Lasten des Tier- und Bauernwohl steigern mussten.
Die Schuld können wir Landwirte an diesem Chaos in den Ställen locker an den LEH und die so selbstgerechten Molkereien weiterreichen.

Nee da machst du dir das zu einfach. Die Kredit und Pachtvertag unterschreibt immer noch der Bauer und nicht der LEH.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Lacy Laplante » Do Jan 09, 2020 23:08

Isarland hat geschrieben:Verteidigt nur immer die Schlamper....habts schon recht. Niemand auf dieser Welt hat den zu 500 Kühen getrieben.....nur reine Gier.....und Gier frißt Hirn.

Eventuell klappern da die Zähne.Vielleicht sieht es bei dn Verteidigern ähnlich aus?
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Do Jan 09, 2020 23:12

Lonar hat geschrieben:Nee da machst du dir das zu einfach. Die Kredit und Pachtvertag unterschreibt immer noch der Bauer und nicht der LEH.


Jeder Bauer hat instinktiv das Bestreben zu überleben und investiert auch deshalb,
weil er bestimmt auch nicht für den rest seines Lebens in der Hängematte oder vor der Eisdiele verbringen möchte. :mrgreen:
Aber die Wachstumsperspektiven sind eh nicht berauschend z.Zt., schon gar nicht für den/die JuniorIn.
Agrarstudieren ist auch nicht der Brüller, weil von der Sorte werden grad bei JD 500 aussortiert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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