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Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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1586 Beiträge • Seite 48 von 106 • 1 ... 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51 ... 106
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Hosenträger » Fr Jan 10, 2020 1:31

@ Isarland!
Und auch der Klimawandel, Altersarmut, Umweltverschmutzung, Trump und nicht zu vergessen die AfD alles war nur die Schlamperei schuld! (Satire)
Die Überspitzung bringt dich hoffentlich zum Nachdenken, auf dass du nicht in eine Zwangsstörung gerätst(nix für Ungut!). Der eine ist Schlampig, der andere würde da tausend Tode sterben. Die meisten sind irgendwo zwischen drin. Die Menschen sind halt unterschiedlich, und der Versuch alle auf irgendein gleiches Level zu bringen, wird immer zum Scheitern verurteilt sein. Wenn die Schlamperei zu sehr überhand nimmt, dann ist mit den Zellzahlen und Keimzahlen durchaus eine gesetzliche Schranke gegeben. Genau so wie in der Betriebsgröße! Der eine glaubt mit 500 Kühen kann er glücklich werden, der andere sagt klar nehme ich 500 Kühe und melde heute noch 450 Kühe zum schlachten an. :lol:

Aber um was es tatsächlich geht, ist doch dass immer mehr unfähige Menschen solche Posten zum Kontrollieren brauchen, um eine Art Macht zu mißbrauchen zu können. Andererseits ist es ja erbärmlich, wenn man sich für solche Leutfuchserei hergeben muß. :?
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Hosenträger » Fr Jan 10, 2020 1:45

304 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Nun da hast du wohl wenig Kontakt mit Abgängern der landwirtschaftlichen Berufsschule/Winterschule/Meisterschule. Die sind wie unter Drogen auf Wachstum getrimmt, als würde das Seelenheil davon abhängen.

Da redest du wohl nur mit den wenigen Größenwahnsinnigen des jeweiligen Jahrgangs.
Die Stimmung in den Schulen ist angesichts der aktuellen politischen Situation und unserem Stand in der Gesellschaft derzeit unter aller S**
Bei den weiterführenden Schulen muss die Anmeldung mittlerweile bereits bis Februar/März erfolgen, damit festgestellt werden kann, ob sich überhaupt genügend Bewerber für einen Jahrgang finden.
Von Wachstum redet da keiner mehr. Den eigenen Betrieb zu optimieren und sich nach Möglichkeit die Arbeit zu erleichtern, steht agesichts der unsicheren Zukunft derzeit im Vordergrund.
Dass es zwischen den Generationen mal Streit gibt ist aber ganz normal. Es hat sich in den letzten 20 Jahren, bzw. eig. sogar schon im letzten Jahr dermaßen viel verändert, dass da völlig unterschiedliche Welten/Vorstellungen aufeinander treffen.

Isarland hat geschrieben:Ich könnte nicht mehr schlafen, wenn bei mir 20 Kühe lahmen würden.

Kommt darauf an, über welche Betriebsgröße wir reden und wie wir das definieren.
Tierschützer und so mancher praxisfremder Veterinär haben da sicherlich manchmal andere Vorstellungen.


@T5060: Mal abgesehen von Mortellaro würde ich bei hohen zweistelligen Prozenten mal auf Ursachensuche gehen. Da muss es definitiv noch andere Ursachen in der Fütterung oder Stallung (z.b. zu glatte Spaltenböden) geben.
So schlampig kann doch ein Betrieb der Gewinn erwirtschaften will doch gar nicht arbeiten.

Hallo 304!
Das die Stimmung aktuell mies ist stimmt. Ist aber ein neues Phänomen, welches längst überfällig war.
Bei uns sind 4 1/2 Landkreise nötig um eine Berufsschulklasse zusammen zu bekommen. Da ergibt sich doch schon zwangsläufig die Situation, dass die paar mit dem Cäsarenwahnsinn infiziert werden müßen. Ist auch ein Grund warum Söder so tut, als würde er DVO zurücknehmen..... Es soll alles wieder in die altbewährten Bahnen zurück gebracht werden. :x
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Fr Jan 10, 2020 2:03

T5060 hat geschrieben:
Das das meine persönliche Sicht sein soll, habe ich nicht geschrieben.


Woher hast du dann diese Daten? Wenn sie nicht deine Sicht sind und wenn sie auch keine offiziellen Daten darstellen, woher kommen sie dann? Oder war es einfach wieder nur Gelab...... ?
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Fr Jan 10, 2020 2:14

T5060 hat geschrieben:


Sag ich ja, dass sind Leute wie DWEWT, die auf Statussymbole wie Rittergüter und Schlüter-Traktoren abfahren,
die die deutsche Landwirtschaft in den Dreck gefahren haben. Nur gut das es mittlerweile Profs wie Bahrs und Rahbauer gibt,
die gegen diesen ganzen Kolchosen und Rittergutswahnsinn der 60ziger und 70ziger Jahre angehen mit ihrer Aufteilung nach Herrn - und Untermenschen.[/quote]

Na, wieder mal ein von Neid geprägtes Ablenkungsmanöver? In der Sache hast du mal wieder nichts zu bieten. "Kolchosen und Rittergutswahnsinn" hat es nie zeitgleich am gleichen Ort gegeben! Jeder steht in dieser Gesellschaft dort, wo er sich hinstellt. Nur zu deiner Information, ich habe natürlich kein Rittergut!
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Fr Jan 10, 2020 2:18

T5060 hat geschrieben:Agrarstudieren ist auch nicht der Brüller, weil von der Sorte werden grad bei JD 500 aussortiert.


Ich dachte, die würden wohl in erster Linie hochqualifiziertes Technikpersonal beschäftigen. Mir war gar nicht bekannt, dass die auch selbst Landwirtschaft betreiben.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jan 10, 2020 2:37

Ich weiß ja nicht, was ihr alles so für Ausbilder/Lehrer hattet, aber zu meiner Zeit gab es hier keine Wachstumsreligion, derer gehuldigt wurde.
Und zu Klauengeschichten kommt es drauf an, was der T damit gemeint hat.
Z.B sind eine leichte Klauenrehe oder eine Mortellaro M1 Läsion eindeutige Klauenbefunde, aber meistens nicht mit einer Lahmheit verbunden.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Neuland79 » Fr Jan 10, 2020 9:42

meyenburg1975 hat geschrieben:Und zu Klauengeschichten kommt es drauf an, was der T damit gemeint hat.
Z.B sind eine leichte Klauenrehe oder eine Mortellaro M1 Läsion eindeutige Klauenbefunde, aber meistens nicht mit einer Lahmheit verbunden.

Im wesentlichen ging es um den Artikel
https://www.new-facts.eu/eichholz-dietm ... 51342.html
Zitat:"Rund die Hälfte aller Tiere weist zum Teil erhebliche Klauenprobleme auf und ist tierärtztlich behandlungsbedürftig.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Lonar » Fr Jan 10, 2020 9:46

meyenburg1975 hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, was ihr alles so für Ausbilder/Lehrer hattet, aber zu meiner Zeit gab es hier keine Wachstumsreligion, derer gehuldigt wurde.
Und zu Klauengeschichten kommt es drauf an, was der T damit gemeint hat.
Z.B sind eine leichte Klauenrehe oder eine Mortellaro M1 Läsion eindeutige Klauenbefunde, aber meistens nicht mit einer Lahmheit verbunden.

Das ist ja auch noch keine Störung weils die Kuh ja (noch) nicht stört.
Das geht ja wie alles heutzutage nach einem Scoring System.
Von 1= Tip Top bis 6=Achse drunter weg.
Vet Amt sieht die Kuh hier tendenziell ne Note besser als der sich gegenüber kritische Bauer. Alles was nen Klotz hat gilt als behandelt und ist da raus.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon hansi2019 » Fr Jan 10, 2020 9:47

2 Uhr 18 und 2 Uhr 37 !!!!!!!!!
Also ich wenn um diese Zeit wach werden würde, täte ich nicht am PC sitzen !
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Einhorn64 » Fr Jan 10, 2020 9:56

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Und zu Klauengeschichten kommt es drauf an, was der T damit gemeint hat.
Z.B sind eine leichte Klauenrehe oder eine Mortellaro M1 Läsion eindeutige Klauenbefunde, aber meistens nicht mit einer Lahmheit verbunden.

Im wesentlichen ging es um den Artikel
https://www.new-facts.eu/eichholz-dietm ... 51342.html
Zitat:"Rund die Hälfte aller Tiere weist zum Teil erhebliche Klauenprobleme auf und ist tierärtztlich behandlungsbedürftig.

Genau wie meyenburg schreibt: die Hälfte hat Probleme- aber welche?
Von dieser Hälfte hat ein Teil erhebliche Probleme- was sind erhebliche Probleme in den Augen des TA, und wie groß ist der Teil- können 90% sein genau wie 10%( die entsprächen 5% des Bestandes!
also eher ein gutes Ergebnis.)
Wenn Schreiberlinge, die bereits mit Kälberiglus im Freien Probleme haben, so etwas melden, dann wird versucht möglichst schlechtes und reißerisches an den Leser zu bringen, upps sorry Leser*in .
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Isarland » Fr Jan 10, 2020 10:15

Hosenträger hat geschrieben:@ Isarland!
Und auch der Klimawandel, Altersarmut, Umweltverschmutzung, Trump und nicht zu vergessen die AfD alles war nur die Schlamperei schuld! (Satire)
Die Überspitzung bringt dich hoffentlich zum Nachdenken, auf dass du nicht in eine Zwangsstörung gerätst(nix für Ungut!). Der eine ist Schlampig, der andere würde da tausend Tode sterben. Die meisten sind irgendwo zwischen drin. Die Menschen sind halt unterschiedlich, und der Versuch alle auf irgendein gleiches Level zu bringen, wird immer zum Scheitern verurteilt sein. Wenn die Schlamperei zu sehr überhand nimmt, dann ist mit den Zellzahlen und Keimzahlen durchaus eine gesetzliche Schranke gegeben. Genau so wie in der Betriebsgröße! Der eine glaubt mit 500 Kühen kann er glücklich werden, der andere sagt klar nehme ich 500 Kühe und melde heute noch 450 Kühe zum schlachten an. :lol:

Aber um was es tatsächlich geht, ist doch dass immer mehr unfähige Menschen solche Posten zum Kontrollieren brauchen, um eine Art Macht zu mißbrauchen zu können. Andererseits ist es ja erbärmlich, wenn man sich für solche Leutfuchserei hergeben muß. :?

Dein Hass auf Kontrollen und Kontrolleure ist hinlänglich bekannt. Wenn aber das Veterinäramt ein Tierhaltungsverbot einleitet, ist das nicht die Schuld der Kontrolleure, sondern eindeutig des Tierhalters. Da muss schon ein Saustall ohnegleichen sein, für solche Schritte.
Ich habe im Jahr so ~ 5-6 Kontrollen. Ich komme mit diesen Leuten bestens aus. Es wird kontrolliert, auch was beanstandet, beraten und von uns dann so erledigt. Da reicht dann ein Foto per E-Mail, und gut ists.
Wenn man aber schon Schaum vor dem Mund hat, bevor die aus dem Auto steigen.....logisch ,dass die einen auflaufen lassen.
Noch einmal, schreibs auch dir hinter die Ohren.....für Missstände, dass an ein Tierhaltungsverbot gedacht wird, gibt es keine Entschuldigung.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jan 10, 2020 10:45

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Und zu Klauengeschichten kommt es drauf an, was der T damit gemeint hat.
Z.B sind eine leichte Klauenrehe oder eine Mortellaro M1 Läsion eindeutige Klauenbefunde, aber meistens nicht mit einer Lahmheit verbunden.

Im wesentlichen ging es um den Artikel
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Zitat:"Rund die Hälfte aller Tiere weist zum Teil erhebliche Klauenprobleme auf und ist tierärtztlich behandlungsbedürftig.


Ich meinte das nicht auf den Betrieb bezogen, sondern auf die Aussage, das 30% Störung an den Gliedmassen normal seien. Kommt halt drauf an, wo bei einem die Störung anfängt. Deswegen gibt es ja auch ein Bewertungsmuster zu Lahmheit von Kühen.
Klauen mit Befund, da wird man im Laufe einer Laktation mit 30% auch nicht auskommen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jan 10, 2020 10:48

hansi2019 hat geschrieben:2 Uhr 18 und 2 Uhr 37 !!!!!!!!!
Also ich wenn um diese Zeit wach werden würde, täte ich nicht am PC sitzen !


Danke für die Info.
Kam gerade von einer Kalbung und wenn bei mir der Kreislauf erst wieder auf Touren ist, brauch ich mindestens ne Stunde, bis ich wieder einschlafen kann. Da höre ich dann Die drei ??? und daddel auf dem Tablet rum. Daher nicht immer von sich auf andere schließen...
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Fr Jan 10, 2020 10:52

Ich hab ja mal dargelegt was bei nachhaltig vernünftiger Tierhaltung an Personal nötig ist und was das kostet. Das war ja auch der Grund weshalb die "Rittergüter" sich in den 70ziger Jahren aus der Milchviehhaltung verabschiedet haben, weil der Melker oder Herdenmanager mehr kostete als an Milchgeld reinkam. Bislang ging alles mit Osteuropa-Konstrukten gut, aber das läuft seit zwei Jahren nicht mehr und der deutsche Arbeitsmarkt gibt auch nichts mehr her, also hätte in den beschriebenen Fällen die Bestände reduziert werden müssen, was auch keiner tat. Im Familienbetrieb ist bei 150 Kühen eigentlich Schluß, wer mehr halten möchte muss eigentlich Kooperationen eingehen, sonst funktioniert das nachhaltig nicht, wobei letzteres das sinnvollere ist, weil so das Familienvermögen erhalten bleibt. Die Schuld gebe ich den Molkereien, weil die es genau sind, die zu immer mehr treiben und die Offizialberatung da drauf springt, weil das Volk billig ernährt werden muss, damit mehr Geld bleibt unseren Staatsapparat zu finanzieren.

Und wir sind nicht in Russland oder USA mit einer hohen Flächenverfügbarkeit und einem Billiglohnsektor
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Fr Jan 10, 2020 11:20

Ein Multimillionär, der schon immer eine Landwirtschaft betrieben hat, sagte zu seinem landwirtschaftsbegeisterten Enkel, er solle sich auf 80 Milchkühe beschränken.
Wenn er Geld verdienen wolle, so kennt er 200 Möglichkeiten, wo dies besser geht als mit einer übergroßen Milchviehhaltung.

Das Problem ist doch immer, dass es auch zu einer Lebenskrise kommen kann und dann gibt es Probleme im Stall und wenn dann das Vetamt zu macht, ist alles weg.
Vergessen viele.
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