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Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltung

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Paule1 » Di Mär 20, 2018 20:58

Den eigen Betrieb bewirtschaften, so wie wir es in der Landw. Schule gelernt haben, die Gebäute stützen und die Felder nützen.
und
Außerhalb der Landwirtschaft Geld verdienen.

Gibt für den der unbedingt Bauer bleiben möchte, ansonsten ist verpachten Betriebswirtschaftlich gesehen sinnvoller :idea:
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Lonar » Di Mär 20, 2018 21:10

Ihr vergesst nicht euere Sachen die nicht in der Bilanz stehen (Stille Reserven). Euer Ackerland hat in den letzen Jahren ne ähnliche Kurve gemacht wie der Dow Jones.
Sonst würde Marius da doch nicht investieren. :klug:
Gut das man das nicht versteuern muss, wenn man es nicht aufdeckt.
Also wenn ihr richtig Bock auf nen hohen Bilanzgewinn habt dann wisst ihr jetzt was ihr machen müsst. :mrgreen:
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Paule1 » Di Mär 20, 2018 22:06

eigentlich gehört die Diskussion in diese Forum :idea:

Sind Unternehmer-Bauern-Selbstständige Deppen der Nation?
https://www.landtreff.de/sind-unternehmer-bauern-selbststandige-deppen-der-nation-t107938.html
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Bibbler » Mi Mär 21, 2018 9:50

Also es steckt in jedem Beitrag ein Funken Wahrheit. Aber!!!!
1stens, die die Jahre lang nicht den grossen Wachstum mitgemacht haben denen geht es momentan am besten.
2tens , kenne ich nicht einen Betrieb der rein von der Landwirtschaft reich geworden ist. Da kommen wie es "marius" sagt, Bauland, Erbschaft vom Onkel der zusätslich noch Jahre lang Knecht war, Fewo,Biogas uvm. Wobei das meiste "Gewerblich" ist.
Aber der Landwirt hat auch einen Vorteil. Er hat normal ein Haus und Fläche. Ein Industrie Arbeiter muss auch gucken wie er zum Haus kommt bei den heutigen Baupreisen.
Nur hat halt der Arbeiter ein geregelten Arbeitstag.

Heute morgen war die Bekannte da mit 50 Kühen in Anbindehaltung. Sie hat es selbst zugegeben das, wenn man jetzt baut sich selbst versklavt. Darum geht es eigentlich hier.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd "Goethe"
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Paule1 » Mi Mär 21, 2018 12:03

Wer jetzt von Anbindehaltung auf Laufstall umstellt bekommt eine sehr hoher Förderung, doch er muß sich auch in klaren sein im Prinzip lebenslänglich Kühe zu melken und die Auflagen der Behörden-Molkereien-und des LEH zu erfüllen :idea:

http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/003649/index.php
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon marius » Mi Mär 21, 2018 18:15

Lonar hat geschrieben:Sonst würde Marius da doch nicht investieren. :klug:
Gut das man das nicht versteuern muss, wenn man es nicht aufdeckt.


Versteuren musst du nichts solange du nicht verkaufst. Egal ob Boden, Aktien, Rohstoffe, Häuser usw.
Der Fiskus kommt erst beim Verkauf, dann aber gnadenlos.
Das Problerm : Durch die Wertsteigerungen aller Sachwerte werden beim Verkauf auch mehr Steuern hinterzogen wenn man nicht aufpasst oder bewusst hinterzieht und dann steht man schnell mit einem Bein im Gefängnis bei den hohen Summen.
Der Fiskus ist da gnadenlos.

Im Grunde muss ich aber sagen das ich bei Grundstücken nicht mehr die großen Preissteigerungen sehe. In vermute die Prämein werden auch abgeschafft und die Erzeugerpreise werden nur minimal steigen, wenn überhaupt.

Mietshäuser kommen für mich aus mehreren Gründen als Kauf nicht in Frage.

Der einzige Grund warum ich Grundstücke kaufe ist zum einen die Pachteinnahmen und zum anderen das dieses Geld weg ist von der Börse.

Dann kann es schon nicht mehr verloren gehen.
Ein Bekannter aus einem USA Börsenforum hat innerhalb weniger Jahre einige Millionen verdient. Dann hochspekulativ mit teuren Hebel und Shorts im Prinzip alles verloren. Der musste dann noch Geld per Darlehen aufnehmen und nachschiessen und hat das auch noch verloren. Der hat sich dann aus einem Hochhaus gestürzt...
Mir kann sowas Gott sei Dank nicht mehr passieren weil ich bereits mehrere Millionen Gewinn nach Steuern aus der Börse abgezogen habe und andersweitig angelegt habe.
Also selbst wenn ich heute an der Börse einen Totalverlust erleide hab ich ausgesorgt und immer noch hohe Börsengewinne.
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Fassi » Do Mär 22, 2018 0:26

Paule1 hat geschrieben:Wer jetzt von Anbindehaltung auf Laufstall umstellt bekommt eine sehr hoher Förderung...


Wer im Jahre 2018 noch von Anbindung auf Laufstall umstellt sollte statt Förderung was hinter die Ohren bekommen. Wer die letzten 10 Jahre noch nicht gemerkt hat, was die Zeit schlägt, sollte besser aufhören. So lange sollte doch schon mindestens bekannt sein, dass Anbindung keine Zukunft hat. Wobei ich hierrum keinen kenne, der noch melkt und seine Kühe angebunden hat. Das sind nur noch einige vereinzelte Muku Halter, bei denen aber auch bereits das altersbedingte Ende abzusehen ist.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 13:34

Fassi hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Wer jetzt von Anbindehaltung auf Laufstall umstellt bekommt eine sehr hoher Förderung...


Wer im Jahre 2018 noch von Anbindung auf Laufstall umstellt sollte statt Förderung was hinter die Ohren bekommen. Wer die letzten 10 Jahre noch nicht gemerkt hat, was die Zeit schlägt, sollte besser aufhören. So lange sollte doch schon mindestens bekannt sein, dass Anbindung keine Zukunft hat. Wobei ich hierrum keinen kenne, der noch melkt und seine Kühe angebunden hat. Das sind nur noch einige vereinzelte Muku Halter, bei denen aber auch bereits das altersbedingte Ende abzusehen ist.

Gruß


Da hab ich eine komplett andere Meinung.
Ich würde jedem raten nicht zu bauen und solange es geht in seinen vorhandenen Gebäude weiter zu wirtschaften.
Von den Kuhbetrieben unter 100 oder 150 Kühen werden in den nächsten 15 Jahren nochmal 80 % verschwinden wenn man realistisch bleibt.
Die wenigen Zukunftsbetriebe die überleben werden mal ausgenommen.

Diejenigen die bis heute in ihrem alten Laufstall oder alten Anbindestall billig gemolken haben, haben alles richtig gemacht.

Denn man bezahlt für jedes Wirtschaftsgebäude 2 x. Bau + Abbruch.
Diese hohen Kosten vom Unterhalt bzw Rückbau von landw. Gebäuden nach einer Betriebsaufgabe wurden nun schon oft genug angesprochen. Und das wird noch viele treffen, die das heute noch nicht für möglich halten.
Zudem bindet man sich mit so einer Investition + nötigen Pachterei einen Klotz ans Bein der schlimmer ist als die früher bekannte Knastkugel.
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/imag ... IHczGUVNug

Da kann ich nur jedem gratulieren der nicht große Summen im Betrieb investiert hat, und noch ein freier Mensch ist...

Nichts desto trotz kann man natürlich auch heute noch bei hoher Förderung von Anbinde auf Laufstall umstellen sollte ein Hofnachfolger da sein. Aber ich würde jedem Junior dringend eine ausserlandw. Arbeit nahelegen. Völlig egal ob ein Anbinde.- oder Laufstall vorhanden ist und auch dann wenn viel Eigenflächge vorhanden ist.

Ein 16 jähriger Schulabgänger kann die heutige Situation und Entwicklung doch garnicht beurteilen und will halt " Bauer " werden, deshalb sind da schon verantwortungsbewusste Eltern gefragt.
Wenn natürlich Unsummen im Betrieb, wie in einen neuen Laufstall + Zubehör investiert werden, muss der Junior mehr oder weniger notgedrungen weiterwirtschaften.
Damit habt ihr ihm wirklich einen Bärendienst für seine Zukunft erwiesen...
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 20:38

marius hat geschrieben:Bei 50 000 Euro Buchführungsgewinn. Er hat also ein Nettogehalt von lausigen 16 000 Euro :shock: im Jahr was er mit seiner ARBEIT am Hof verdient hat.


Also der landw. Betrieb in dem Beispiel oben mit 50 000 Euro Buchführungsgewinn und den 16 000 Euro tatsächlichem Nettoverdienst für seine Arbeit nach Steuern, Soli, Kirchensteuer, Pflegeversicherung, LKK, LAK, usw, usw, wäre der Hartz 4 Satz hab ich ja geschrieben.
Siehe Auflistung eine Seite zurück.

Das war natürlich alles grob überschlagen.

Wenn man eine Hartz 4 Familie mit 2 Kinder dazu vergleicht, bekommen die schon mehr als die 16 000 Euro Nettoverdienst im Jahr wie der mir bekannte Milchviehhalter für seine Arbeit und den 50 000 Euro Buchführungsgewinn.

Eine Hartz4 Famile mit 2 Kinder erhält vom Staat im Monat 1928 Euro.
Berechnung vom Steuerzahlerbund :

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/i ... n-Job.html

Nun könnte man halt noch das Kindergeld herausrechnen ( Mindestsatz ), aber da bleibt auf dem Sofa liegend bei Hartz4 immer noch mehr als diese 16 000 Euro was ein Landwirt / oder Landwirtsfamilie netto mit ihrer Arbeit verdient. Und das bei immerhin 50 000 Euro Buchführungsgewinn, was bei weitem nicht jeder Betrieb erreicht.
In meinen Augen eine wahre Lachnummer für eine 7 Tage Woche.

Das ganze wird, ganz bewusst verschleiert indem beim Buchführungsgewinn viele anfallende Kosten wie die gesamten Vorsorgeaufwendungen ( KK, LAK ) nicht abgezogen sind, und viele Landwirte das nicht wissen in ihrer naiven Unwissenheit.

Die glauben tatsächlich sie verdienen bei läppischen 50 000 Euro Buchführungsgewinn im Jahr viel Geld, was in Wahrheit gar unter der Armutsgrenze liegt.

Bei Arbeitern mit geringem Lohn siehts nicht viel besser aus :

Steuerzahlerbund hat geschrieben: Geht man von einer Arbeitszeit von 38 Stunden in der Woche und vier Wochen im Monat aus, benötigten Alleinverdiener mit Partner und zwei Kindern einen Stundenlohn von 12,73 Euro, um Hartz-IV-Niveau zu erreichen. Der Mindestlohn liegt derzeit bei 8,84 Euro in der Stunde.


Ist also kein Wunder wenn weit über 50 % der in die EU eingewanderten Asylsuchenden schnurstracks nach Deutschland wollen.
Hoffen wir das die AfD es schafft dem endlich den Riegel vorzuschieben.
Sonst verkommt die arbeitende Gesellschaft, wie der Milchviehhalter in meinem Beispiel mit 365 Tage Arbeit im Jahr, zur absoluten Lachnummer, wenn er das nicht schon ist...

Apropo Einwanderung in die Sozialkassen :

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... onnen.html

Die nächste, deutlich größere Welle, klopft also bereits an Merkels (Willkommens)Tür.... n8
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Fassi » Do Mär 22, 2018 22:53

Wer ist denn wirklich schön zum Rückbau aufgefordert worden? Ich kenn keinen, zumindest wenn um mehr geht wie ne Weidehütte. Hier stehen noch Rundsilos rum, die keinen interessieren und seit locker 30 Jahren nicht genutzt werden. Die ganzen aufgegebenen Aussiedlerhöfe haben alle andere Nutzungen in ihren Gebäuden, genehmigt. Teilweise sogar weiteren Ausbauen des neuen gewerblichen Nutzers (ausserlandwirtschaftlich). Und innerorts wurden die auch alle irgendwie ungenutzt. Abgerissen hat noch keiner, wenn er nicht neu gebaut hat.

Gruß
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 22:57

marius hat geschrieben:...dazu dann passend meine ehemalige Signatur :

Zuerst schliessen wir die Augen, und dann träumen, äh, sehen wir weiter.

Gruß

:D
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Fassi » Do Mär 22, 2018 23:01

Ich sitz rein zufällig ehrenamtlich in den Gremien die sowas teilweise genehmigen (müssen). So viel zum Träumen und Augen verschließen. Aber gut, du machst dir ja häufiger deine eigene Welt.

Gruß
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon marius » Do Mär 22, 2018 23:10

Fassi hat geschrieben:Aber gut, du machst dir ja häufiger deine eigene Welt.

Gruß


Nö, ich hab alles komplett mit realen, offiziellen Zahlen und Links belegt.
Und wenn man das ganze um ein paar Euros hin oder herschiebt, ändert das nichts am Sachverhalt.
Nur muss man halt seine rosarote Brille ablegen. Sonst kann man andere Farben nicht erkennen...
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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon Fassi » Do Mär 22, 2018 23:14

Dann bring doch mal ein Beispiel von einer Rückbauforderung wegen Betriebsausgabe aus der Landwirtschaft. Aber nicht nur vom Schwager der Cousine des nachbarschaftlichen Zukunftbetriebs.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Endlich-Tierärztekammer fordert Verbot der Anbindehaltun

Beitragvon marius » Fr Mär 23, 2018 9:29

Apropo Anbindeverbot / Laufstall

Nur mit einem Laufstall ist es übrigens heute auch nicht mehr getan.

Das beschlossene Tierwohllabel / Ampelsystem das bei Lidl in Kürze an den Start geht bezahlt für den klassischen Laufstall nur mit dem gesetzlich vorgeschriebenem Platzbedarf und Anforderungen auch nur den schlechtesten Preis, zusammen mit dem Anbindestall.
Der Laufstall ist also kein Allheilmittel mehr für bessere Preise.
Für die zweitschlechteste Preisstufe " Stallhaltung PLUS " muss schon mehr Platz als vorgeschrieben geschaffen werden bzw. der Stall unterbelegt werden, zusätzlich muss für die Tiere Beschäftigungsmaterial vorhanden sein usw.
Die überbelegten Laufställe gehören also der Vergangenheit an. Denn es kann jederzeit eine Kontrolle vor Ort auftauchen die das komplette Label überprüft.
Bei Stufe 3 ist Auslauf ins Freie, gentechnikfrei, mehr Platz usw nötig
Danach erst folgt mit Bio die 4 Stufe.

Das alles wird natürlich nochmal mit zusärtzlichen Kontrollen vor Ort kontrolliert.

Zudem wird derzeit noch überlegt wie Strohhaltung, ganzjährige Weidehaltung, glphosatfrei und weitere Vorschriften in Zukunft mit ins Punktesytem eingebaut werden kann.

Die anderen LEH arbeiten gerade ihre eigenen Tierwohlklabel / Kompasse aus. Vermutlich strenger als die oben genannten von Lidl weil sie ja deren Kunden anlocken wollen. :mrgreen:

Die LEH werden sich gegenseitig übertreffen mit neuen Forderungen und Labels denn der KUNDE ist König und der muss irgerndwie angezogen werden. :mrgreen:
Nur mit Dumpingpreisen alleine funktioniert das nicht mehr, denn daran haben sich die Kunden längst gewöhnt. Die billigen Preise müssen schon mit strengeren Standarts verknüpft werden.
Au Backe...
Dasselbe Spiel soll für Milchprodukte folgen.
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